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Letzte Vorstellungen im Kulturgewölbe Einstein!!!Do 28., Fr 29., Sa 30., jeweils 20 Uhr J W Goethe: Clavigo – Oder: Yes, I can |
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Nur noch vier Vorstellungen Im Kulturgewölbe Einstein am Max-Weber-Platz.Wertes Publikum, traurig aber wahr: Zum Ende der Woche müssen wir wieder aus dem Einstein ausziehen. Zu verantworten hat dies ein Trachtenverein, die Isargau. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem unten angefügten Artikel der SZ vom 25. Ihr Kammertheater München SZ, Montag, 25. Januar 2010 Der Gauvorstand sperrt zuKammertheater München wird aus dem Einstein vertrieben Die Geschichte des Einstein Kulturzentrums ist eine Geschichte des Scheiterns. 2001 zog das Theater rechts der Isar aus den unterirdischen Gewölben aus, weil alles schimmelte. Es begann ein Planungs- und Renovierungschaos, das um die 6,8 Millionen Euro verschlang und damit endete, dass die Stadt die Räume an den Trachtenverein Isargau vermietete. Seitdem verödete das Zentrum zunehmend. Bis die Stadt im vergangenen Jahr dem Kammertheater Schwabing den ehemaligen Raum des Theaters rechts der Isar vermittelte. Als Untermieter der Isargau war für das Kammertheater ein auf sechs Monate befristeter Vertrag mit der Option auf Verlängerung besprochen worden. „Ich bin davon ausgegangen, dass man Räume, die leer stehen, mieten und sinnvoll nutzen kann", erklärt Theaterleiter Emmanuel Bohn. Das war aus heutiger Sicht naiv. Schon kurz vor der Eröffnungspremiere im November kam der erste Dämpfer: Im Vertrag war plötzlich nur noch von drei Monaten die Rede. Da hatten Bohn und sein Team aber schon alles umgebaut und geplant. Das Verhältnis zwischen Trachtlern und Theatermachern war von Anfang an schwierig. Bohn und sein Kompagnon Konstantin Mayer hatten das Gefühl, ihre Arbeit würde nicht geschätzt, sondern im Gegenteil, als störend empfunden, obwohl sie sogar Hausmeisterarbeiten übernommen und Gänge wie Toiletten geputzt haben. „Es war nie möglich, sich an einen Tisch zu setzen und miteinander zu reden", sagt Bohn. Statt dessen hätten die Feindseligkeiten zugenommen: Kurz vor einer Kindervorstellung habe der „ Gauvorstand" Michael Unruh ihnen die Eingangstür zugesperrt; ein anderes Mal sei er vor Vorstellungsbeginn schimpfend durchs Theater gestürmt. Anfang Januar schließlich kam die Gewissheit: Die Isargau verlängert den Mietvertrag nicht, das Kammertheater fliegt Ende des Monats raus. Warum? Unruh sagt, dass er den Raum nur kurzfristig vermieten möchte, an verschiedene kleine Gruppen. Schließlich liege der Schwerpunkt der Hallen auf der Nutzung durch die Trachtenvereine. Im Terminkalender der Isargau steht für den Januar genau eine einzige Veranstaltung im Einstein, ein „Trachteninformations- und Handarbeitsabend mit Gautrachtenwartin Annamirl Raab". Bohn findet es schlicht „absurd, wenn ein öffentlicher Raum, der so aufwendig saniert wurde und dessen täglicher Betrieb so kostenintensiv ist, einfach abgeschlossen wird und leer steht". Für ihn und sein Team bleibt jetzt nur der Blick nach vorn: Sie haben sich im Lauf von drei Jahren ein Stammpublikum aufgebaut und allein im Dezember mehr als 1000 Zuschauer ins Einstein gelockt. Ans Aufgeben denken sie nicht. Einige Monate wird es jetzt ein „Kammertheater im Exil" geben, ohne festen Raum, mit Vorstellungen an verschiedenen Orten der Stadt. Anschließend haben sie von Mai an ein neues Quartier in Haidhausen in Aussicht, neue arbeits- und kostenintensive Umbauten inklusive. Doch das Thema Einstein ist für Bohn noch nicht durch. Man könnte sich eine Kooperation mit dem Kim-Kino vorstellen. Und wenn der Mietvertrag der Isargau im kommenden Jahr ausläuft, wird Bohn sich um die Nachfolge bewerben. Ein Konzept hat er bereits erarbeitet. ANNE FRITSCH |
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In den Kulturgewölben Einstein, Einsteinstr. 42; direkt am Max Weber Platz
Reservierung: 089 85630103 oder www.kammertheater-muenchen.de







