Spielzeit Stücke
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Premiere
J. W. Goethe: Clavigo oder: Yes, I can„Ich bin nicht vergnügt, ich bin glücklich! Das fühle ich, und doch ist der ganze Inhalt meiner Freude ein wallendes Sehnen nach etwas, das ich nicht habe, nach etwas, das ich nicht kenne.“ Das schreibt der junge Goethe, nachdem er sich brieflich von seiner elsässischen Verlobten Friederike Brion getrennt hatte. Ein Lebensgefühl, das seiner wenig später erschaffenen Bühnenfigur Clavigo gleicht. Insofern hat auch Goethes vielleicht deutlichstes Stück des „Sturm und Mit: Christoph von Friedl, Anton Figl, Christian Hoening, Catalina Gassiot, Sarah Mathier, Christa Schreiber.
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Uraufführung
Im Salon der Schahrazad Ein theatralischer Reigen zu 1001 NachtUnser heutiges Theater hat zwei Quellen: die Geschwister Tragödie und Komödie des antiken griechischen Theaters einerseits, und andererseits den Erzähler auf dem Marktplatz, der in viele Rollen schlüpfend und seine Geschichten immer neu variierend, so etwas wie der Urahn unseres Volkstheaters ist. Dieser zweiten Ursituation alles Theatralischen widmet sich „Im Salon der Schahrazad“. Denn die Geschichtensammlung von Tausendundeiner Nacht atmet den gleichen Geist: Ihre Autoren sind ursprünglich die anonymen Markterzähler, es ist Volksliteratur im besten Sinne und damit auch immer ein Stück Subkultur. Und das gilt bis heute, so der 1945 geborene ägyptische Schriftsteller Gamal al-Ghitani: „Als ich ein kleiner Junge war, hörte ich zum ersten Mal von Tausendundeine Nacht, und zwar als verbotenes Buch. Erotik und andere unanständige Dinge kämen darin vor, sagte man. Genau das hat mich dazu gebracht das Buch zu lesen.“ Mit: Frank Barber, Catalina Gassiot, Andreas Berner, Sarah Mathier, Florian Redecker, Susanne Schneider. |
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Premiere
Der Weibsteufel
"Man, du sperrst ein Weib nit ein"
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Uraufführung
Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau Inspiriert von Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“„... sehenswert: ein schauspielerischer Genuß, der ergreift und mit wichtigen Fragen entläßt.“ (SZ) Sind Fragen nach weiblicher Emanzipation nicht längst obsolet? Ist der Begriff „Emanzipation“, die darin enthaltene Vorstellung eines persönlichen und gesellschaftlichen Prozesses hin zu einem selbstbestimmten Leben in Würde, Freiheit und Gleichheit nicht eine überholte Vorstellung aus der Mottenkiste biblischer Vergangenheit? Mit: Catalina Gassiot, Sarah Mathier, Christa Schreiber |
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Uraufführung
Schillers Zorn Ein Projekt über „Die Räuber“„...politisch und unterhaltsam ... die vorzüglichen Schauspieler schaffen es, uns Schillers Kosmos näher zubringen, ohne ihn heutig aufzupeppen...“ (RNZ) „Warum sind Despoten da? Warum sollen sich Tausende unter die Laune eines Magens krümmen und von seinen Blähungen abhängen! Stelle mich vor ein Heer von Kerls wie ich, und aus Deutschland soll eine Republik werden, gegen die Rom und Sparta Nonnenklöster sein sollen!“ Der junge Schiller schrieb ein Stück voller Zorn, Leidenschaft und Pathos. Was interessiert uns heute daran? Es vibriert von einem unbändigen Freiheitswillen; ein heutiger Altergenosse würde sagen: Ich laß es krachen! Bei Schiller klingt das so: „Wir wollen ein Buch (Anm.: Die Räuber) machen, das aber durch den Schinder absolut verbrannt werden muß.“ (Anm.: Der Zensor übergab dem Schinder, sprich Henker, die verbotenen Bücher zum Verbrennen.) Es ist Schillers Überschuß an Haltung, der das Stück seinerzeit zur Sensation werden ließ, und uns auch heute provoziert. Vielleicht, weil wir uns schwer tun, Haltung zu gewinnen und diese zu leben? Mit: Christoph von Friedl, Anton Figl, Für Zuschauer unter 14 Jahren nicht geeignet |
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Kindertheater
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Premiere
Sein Gesicht ist wie der Sichelmond 1001 Nacht für KinderIn den Märchen und Mythen von 1001 Nacht mischen sich wilde Abenteuergeschichten mit wundersamer Poesie. Ihr Ausgangspunkt ist der Erzähler auf dem Marktplatz, der in viele Rollen schlüpfend, Komik und Weisheit zu verbinden vermag. Der Erzähler unseres Stückes lebt im 18. Jahrhundert und heißt Antoine Galland. Er hat1001 Nacht zum ersten Mal übersetzt, muß sich als Hauslehrer bei einer Adelsfamilie verdingen. Doch die junge Herrschaft interessiert sich nicht für den Unterricht und in seiner Not wird Galland zum Geschichtenerzähler, wobei das Dienerpaar Alphonse und Antoinetta eine besondere Rolle spielt. Unser Stück dauert ca. eine Stunde und ist ab 6 Jahren geeignet. Mit: Frank Barber, Catalina Gassiot, Andreas Berner, Sarah Mathier,
Florian Redecker, Susanne Schneider. |
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Kindertheater - Gastspiel
Ulrich Hub: AN DER ARCHE UM ACHT oder: Yes, I canDas ist die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn die gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Das stellt die beiden vor ein großes Problem: Sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen: Doch dann haben sie die rettende Idee…Ulrich Hubs Stück, es bekam u.a. 2006 den Kindertheaterpreis, verhandelt die Frage des Glaubens an Gott, eine Frage die nicht nur Kinder immer wieder beschäftigt. Dem Autor helfen bei der Suche nach Gott seine Figuren, die Pinguine, die sich fragen, ob es Gott denn wirklich gibt? „Er hat nur einen kleinen Nachteil“, sagt einer der Pinguine: „Er ist unsichtbar.“ Ulrich Hub vermeidet alles Dogmatische, läßt dem Zweifel ebenso seinen Raum wie dem Glauben und macht ganz nebenbei deutlich, wie stark man sein kann, wenn man zusammenhält. Weder Autor, noch seine Pinguine interessieren sich für Gewißheiten in die eine oder andere Richtung und so eignet sich das Stück nicht nur für kleine Menschen, sondern auch bestens für christliche, muslimische, jüdische, atheistische, agnostische, esoterische und überhaupt alle Erwachsenen - Fremdwörter muß man nicht verstehen, und Vergnügen ist garantiert. Mit: Christian Streit, Phillip Moschitz, Kerstin Dietrich. |
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Premiere
Rapunzel, das Märchen der Brüder Grimm für Kinder jeden Alters Theater mit Puppen von und mit dem Münchner Galerie TheaterGespielt wird mit kleinen holzgeschnitzten Marionetten, die als Tischfiguren verwendet werden. Regie & Spiel: Ingmar Thilo Bühne, Puppen & Spiel: Manuela Clarin Der falsche Prinz Märchen von Wilhelm Hauff (ab 5 J.) Gespielt mit MarionettenDer kleine Schneidergeselle Labakan fühlt sich zu Höherem geboren. So stiehlt er einen Mantel und geht in die Welt hinaus. In der Fremde versucht er einen Prinzen um seinen rechtmäßigen Thron zu bringen. Mit Hilfe der gütigen Fee Adolzaide kommt jedoch alles zu einem glücklichen Ende... |
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Premiere


